Seit 1.10. 2009 dürfen in deutschen Geschäften keine herkömmlichen Glühbirnen mit 100 Watt Leistung verkauft werden, ein Jahr später traf es auch die 60 Watt Lampen. So soll den Verbrauchern der Umstieg auf Energiesparlampen aufgezwungen werden, denn freiwillig wären die Deutschen wohl nicht umgestiegen. Zu schlecht ist der Ruf der sparsamen Birnen.
- Gerücht Nr.1:
Energiesparlampen sind teuer
Gewissermaßen stimmt das natürlich. Doch wer dieses Gerücht pflegt, sollte sich einer einfachen Mathematikübung unterziehen. Streng genommen ist nämlich nur die Anschaffung der energiesparenden Glühbirne teurer als die der herkömmlichen, wenn auch zugegebenermaßen der Preisunterschied recht hoch und deutlich ist. Doch die Energiesparbirne hat langfristig mehr Sparpotential. Sie hat eine wesentlich längere Lebensdauer und braucht natürlich, nicht zu vergessen, viel weniger Strom als die herkömmlichen Birnen.
- Gerücht Nr.2
Energiesparlampen machen kein helles und nur ungemütliches Licht
Auch hier. Das stimmt(e). Die ersten als sparsam geltenden Leuchtmittel waren eine recht traurige Ausgabe von dem, was man heute bekommt. Sie sprangen mühevoll an und verbreiteten zunächst nur einen gräulichen Schimmer im Zimmer. Meist war der dann hell genug, wenn man das Zimmer wieder verlassen wollte aber kalt und ungemütlich blieb es. Inzwischen wurde da aber kräftig nach gebessert und es gibt Energiesparbirnen in verschiedensten Abtönungen und Helligkeiten.
- Gerücht Nr.3
Energiesparlampen enthalten giftiges Quecksilber und sind in der Entsorgung wesentlich schädlicher als der Energieverbrauch herkömmlicher Birnen sein kann.
Falsch, genau umgekehrt wird ein Argument daraus. Denn die Gewinnung der Energie, die zum Betrieb einer alten Glühbirne um Vergleich zu einer sparsamen Birne gebraucht wird, ist für mehr Quecksilberemissionen zuständig, als in den Energiesparbirnen enthalten ist.
Damit bleibt die Bilanz für die Sparbirnen positiv und endet mit einem Drei zu Null.